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    Gespräch über die Zukunft der gesetzlichen Rente mit Bundestagskandidaten am Freitag, den 23. Juni 2017

    Gespräch über die Zukunft der gesetzlichen Rente ver.di Gespräch über die Zukunft der gesetzlichen Rente

    Am vergangenen Freitag, 23. Juni, haben wir 5.360 Unterschriften an Kandidaten für den Bundestag in einem öffentlichem Gespräch übergeben, mit denen ein Kurswechsel in der Rentenpolitik gefordert wird. Die vielen Unterschriften wurden  insbesondere in der Aktionswoche mit dem Motto " gute Arbeit - gute Rente"  sowie in den Wochen davor in vielen Betrieben und Dienststellen gesammelt. "Mit den Bundestagswahlen wird darüber entschieden, ob eine immer reicher werdende Gesellschaft ihre Rentnerinnen und Rentner immer ärmer werden lassen will angesichts des festgelegten Sinkflugs des Rentenniveaus", betont Uwe Foullong, stv. Geschäftsführer, bei der Übergabe des Stapels an Unterschriften. Die Gewerkschaften engagierten sich dafür, dass auch die Rentner_innen durch ordentliche Renten an dem wachsenden Reichtum der Gesellschaft beteiligt werden und damit ihre Lebensleistung angemessen honoriert wird. Insbesondere die drohende massive Zunahme der Altersarmut müsse verhindert werden. Deshalb forderten ver.di und die DGB-Gewerkschaften insbesondere den sofortigen Stopp des Rentensinkfluges und eine Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent.

    Gespräch über die Zukunft der gesetzlichen Rente klaus Schwieca Gespräch über die Zukunft der gesetzlichen Rente

    In der Diskussion mit Uwe Warnecke von den Grünen, Udo Bonn von den Linken, Phillip Tacer von der SPD und Sebastian Rehne von der FDP wurde sehr deutlich, dass es teils sehr unterschiedliche Konzepte der Parteien gibt. Die FDP will den Sinkflugs nicht stoppen, stattdessen die private Altersvorsorge fördern. Die Grünen, die SPD und die Linken stimmen in unterschiedlicher Dimension mit unseren gewerkschaftlichen Forderungen überein. Die CDU war, trotz Einladung, nicht erschienen. Vermutlich hängt diese Abwesenheit mit der Erklärung von Angela Merkel zusammen, die eine Korrektur des sinkenden Rentenniveaus für nicht erforderlich hält.
    Wichtig ist, dass am 24. September möglichst viele Bürger wählen gehen. Und für Arbeitnehmer_innen und Rentner_innen ist es von großer  Bedeutung, dass Parteien die neue Regierung bilden, die einen Kurswechsel in der Rentenpolitik wollen.