Tarifrunde ÖD der Länder 2017

    Ergebnis zur Besoldungsanpassung der Landes- und Kommunalbeamten …

    Ergebnis zur Besoldungsanpassung der Landes- und Kommunalbeamten erzielt!

    Der DGB NRW, GEW, GdP und ver.di haben sich am Donnerstag, 2. März mit der Landesregierung auf die Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Länder auf die Besoldung der Landes- und Kommunalbeamt*innen verständigt.

    An dem Gespräch nahmen die Ministerpräsidentin und der Finanzminister, der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber, die Landesvorsitzenden von GEW, Dorothea Schäfer und GdP, Arnold Plickert und der stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiter Frank Bethke teil.

    Ergebnis Besoldungsrunde Landes- und Kommunalbeamte NRW 2017 ver.di FB 9 NRW Ergebnis Besoldungsrunde Landes- und Kommunalbeamte NRW 2017

    Und das wurde erreicht:

    Für 2017

    • Ab 1.4.2017 wird die Besoldung um 2 %, mindestens aber um € 75 angehoben.
    • Die Anwärter*innen erhalten monatlich € 35 mehr und einen zusätzlichen Tag Urlaub.
    • Der Beitrag zur Versorgungsrücklage in Höhe von 0,2 %, der letztmalig in 2017 erhoben werden sollte, entfällt.
      Das haben wir mehrfach gefordert.

    Für 2018

    • Ab 1.1.2018 wird die Besoldung für alle Laufbahnen um 2,35 % angepasst.
    • Die Anwärter*innen erhalten € 35,- monatlich mehr.

    Die Ergebnisse für 2017 und 2018 gelten auch für die Versorgungsempfänger*innen.

    Das Gesetz soll noch im April 2017 im Landtag verabschiedet werden.

    „Es waren konstruktive Gespräche mit der Landesregierung“, so Frank Bethke, stellv. Landesbezirksleiter von ver.di. „Aber wir haben auch den Schub aus den Aktionen, Warnstreiks und der Demonstration vor dem Landtag gebraucht.“

    Was haben wir erreicht?
    Die Übertragung 1:1, Wegfall der Kürzung um die Versorgungsrücklage, keine Kappungsgrenze wie im Tarifbereich, Übertragung in 2018 ohne zeitliche Verzögerung.

    Danke an alle, die mit uns unterwegs waren, die diskutiert, protestiert und demonstriert haben!

     
     
    Und dann gibt es da noch ein Thema!

    Die Forderung nach Verkürzung der Wochenarbeitszeit von derzeit 41 Stunden bleibt auf dem Tisch!

    Aber für dieses dicke Brett brauchen wir Verstärkung!

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