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    Erneut Warnstreiks in den Servicebetrieben der Uniklinik Düsseldorf

    Erneut Warnstreiks in den Servicebetrieben der Uniklinik Düsseldorf

    Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik

    Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik - 27.04.2017 Herma Janßen Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik
    • Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Töchterbetriebe der Uni Klinik Düsseldorf GKD (Gesellschaft für klinische Dienstleistungen mbh) und UKM (Universitätsklinikum Düsseldorf Medical Services GmbH) bereits im Januar zu Tarifverhandlungen aufgefordert.
       
    • Ziel ist die Einführung des Tarifvertrages für die bei den Ländern beschäftigten Arbeitnehmer. Dieser wird auch in der Uni Klinik Düsseldorf selbst, also im Mutterun-ternehmen, angewandt.
       
    • Derzeit arbeiten viele Beschäftigte bei KKD und UKM für einen Lohn von ca. 10 € in der Stunde und haben keine zusätzliche Altersabsicherung. 
    Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik - 27.04.2017 Herma Janßen Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik

    Erst durch die Durchführung von zwei Warnstreiktagen waren die Arbeitgeber zu einem Gespräch am 19.04.2017 bereit. In diesem Gespräch lehnte die Arbeitgeberseite die Aufnahme von Tarifverhandlungen ab.

    Daraufhin kam es am 26.04.2017 zu einem dritten Warnstreiktag an dem sich über hundert Beschäftigte beteiligten. Auch an diesemTag hat sich die Geschäftsführung der GKD und UKM nicht bereit erklärt die Tarifverhandlungen aufzunehmen.

    Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik - 27.04.2017 Herma Janßen Tochterunternehmen der Uni Klinik Düsseldorf weiter im Streik

    Daher ist es am 27.04.2017 zu einem weiteren Warnstreik gekommen

    „Es kann nicht sein, das ein Unternehmen das dem Land NRW gehört ohne Tarifbindung mit der zuständigen Gewerkschaft ist.

    Die Kolleginnen und Kollegen haben teilweise mehrere Jobs um sich und ihre Fami-lien zu ernähren. Die Beschäftigten sind bereit den Streik solange weiterzuführen, wie es nötig ist, um die Arbeitgeber zu Verhandlungen zu zwingen." meint Herma Janßen Gewerkschaftssekretärin ver.di.

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