Frauen- und Gleichstellungspolitik

    Equal Pay Day - "Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit"

    Equal Pay Day - "Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit"

    Für gute Arbeit, gleichen Lohn und gerechte Renten!

    Equal Pay Day 2017 in Düsseldorf Klaus Woschek Equal Pay Day 2017 in Düsseldorf

    Gemeinsam mit unserem breiten Düsseldorfer Frauenbündnis hat der Bezirksfrauenrat am 18. März eine schöne Aktion in der Düsseldorfer Innenstadt durchgeführt.

    Sandra Hoeboer, unsere Vorsitzende des Bezirksfrauenrates, hat als Feuerkünstlerin begeistert.

    Zudem haben wir den Tag genutzt um mit den Passantinnen und Passanten über die zunehmende Altersarmut, insbesondere der Frauen, zu sprechen und Unterschriften für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik zu sammeln.

    Damit alle Menschen von ihrer Arbeit leben und für ihr Alter vorsorgen können, haben ver.di und andere den Mindestlohn durchgesetzt, und seit Langem kämpfen wir gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und für „Equal pay“. Ohne einen echten Kurswechsel in der Rentenpolitik droht massenhafte Altersarmut. Wir fordern: Lohn und Rente müssen für ein gutes Leben reichen!

    Equal Pay - Every Day – jetzt!!

    Am 14. März 2017 hat das Statistische Bundesamt den aktuellen "Gender Pay Gap" bekanntgegeben – also den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland. Ergebnis: Die statistische Einkommenslücke beträgt immer noch stattliche 21 Prozent. Faktisch hat sich der Entgeltunterschied von 23 Prozent (2006) auf 21 Prozent (2015) verkleinert.

    21 Prozent Einkommensunterschied: Das bedeutet, dass Frauen im Durchschnitt statistisch 77 Tage im Jahr "umsonst" arbeiten. Diese 77 Tage nach Jahresbeginn symbolisiert der 18. März 2017- der diesjährige Equal Pay Day.

    Allerdings bleibt Deutschland mit diesem Wert immer noch eines der Schlusslichter in Europa. Wir fordern mehr Tempo bei der Entgeltgleichheit! Mit dem Lohngerechtigkeitsgesetz ist ein erster kleiner Schritt in Richtung Transparenz gelungen. Mehr war gegen den heftigen Wiederstand der Arbeitgebervereinigungen aktuell nicht zu erreichen.